Notvorrat anlegen

Notvorrat anlegen – Mit Struktur für den Notfall vorbereitet sein

In der heutigen Zeit sind Finanzkrisen, Naturkatastrophen, Terrorismus und auch mögliche Atomkraftunfälle sehr wahrscheinlich und können jederzeit ohne Vorwarnung geschehen. Aktuelle Ereignisse wie politische Wahlen können mögliche Indikatoren für eine unerwartete Notfallsituation werden.  Deshalb sind Notvorräte eine sinnvolle Maßnahme, um in einer Notsituation für eine gewisse Zeit sich autark selber versorgen zu können. Um einen Notvorrat anlegen zu können, müssen in den Wohnräumen bzw. in einem Haus der passende Raum für die Lagerung des Notvorrats ausgesucht, weil dieser Raum dauerhaft für den eventuellen Notfall besetzt sein wird. Des Weiteren muss die Entscheidung getroffen werden

Notvorrat anlegen

für welchen Zeitraum der Notvorrat angelegt werden soll, um den Umfang der einzulagernden Lebensmittel und Gegenstände bestimmen zu können. Hierbei müssen auch die Tagesrationen für Erwachsene und Kinder unterschiedlich gewichtet werden. Die Räumlichkeiten sollten auch gleichzeitig in einer geschützten Atmosphäre sein, damit in einer Notfallsituation die Notvorräte definitiv zur Verfügung stehen werden. Erstmals seit dem Ende des kalten Krieges hat die Bundesregierung uns Bürgern zu einem erneuten Anlegen von Notvorräten geraten, um sich im Notfall, was auch immer das heißen mag, selber versorgen kann. Infos dazu hier.

 

Notvorrat anlegen – Gründe für eine Vorbereitung im Vorfeld

Seit dem Ende des 2. Weltkriegs gab es bis auf den Kalten Krieg keinen Grund, um einen Notvorrat anlegen zu müssen, allerdings haben sich die Zeiten drastisch geändert. Die Euroäisches Union ist ein fragiles Gebilde geworden und die unstabile Lage im nahe Osten und auf dem afrikanischen Kontinent hat einen massenhaften Exodus ausgelöst und die Flüchtlingszahlen bleiben aufgrund von diversen Kriegen und Vertreibungen unverändert hoch und das sollte ein erster Grund sein einen Notvorrat anlegen zu wollen. Zudem ist innerhalb von Europa Terrorismus ein reales Thema geworden, und auch in diesem Zusammenhang einen Notvorrat anlegen zu wollen, ist nicht abwegig, weil bei massiven Anschlägen auch Ausgangssperren drohen können. Ein weiterer Grund zur Besorgnis sind politische Wahlen, die die EU ansich in Frage stellen. Des Weiteren ist die Angst vor Globalisierung und die Entstehung einer erneuten Finanzkrise ein handfester Grund, um sich ernsthaft über die Planung einen Notvorrat anlegen zu wollen, Gedanken zu machen. Ein Atomunfall wie damals in Tschernobyl oder ein Bürgerkrieg wie in Syrien können jederzeit ohne Vorwarnung bittere Realität werden. Ein Notvorrat anlegen ist deshalb extrem wichtig, um bei einer Katastrophe sich und seine Familie ohne Hilfe von außen versorgen zu können. Bei einer erneuten Finanzkrise ist auch wieder die Frage zu stellen, ob das Geld eines jeden Bürgers auch diesmal sicher sein wird. Ohne Geld können keine Nahrungsmittel gekauft werden oder es finden aus der Panik der Menschen heraus extreme Hamsterkäufe statt und das sollte in den Überlegungen beim Notvorrrat anlegen auch eine große Rolle spielen.  Hier gilt es auch eine sichere Währung zu besitzen die auch bei extremen Kursschwankungen stabil bleibt und niemals an Wert verlieren, und zwar Edelmetalle.

Auswahl und Planung für den optimalen Ort des Notvorrats

Beim Notvorrat anlegen sollte im Katastrophenfall der Ort bzw. der Raum sicher vor Zerstörung und äußeren Einflüssen sein. Bei Überschwemmungen sollte der Raum nicht drohen direkt überschwemmt zu werden. Im Grunde ist sind Kellerräume oder Räume im Wohnbereich ideal geeignet, um einen Notvorrat anzulegen. Allerdings würde dieser Raum für den normalen Alltag komplett wegfallen, weil es nur dazu dient darin sämtliche Vorräte zu lagern. Je nach Anzahl der Personen muss beim Vorrat anlegen der Zeitraum und die Menge der gelagerten Lebensmittel berechnet werden. Ein Erwachsener Mensch benötigt am Tag ca. 2000 kcal. Es ist hierbei die Entscheidung zu treffen, ob ein Notvorrat anlegen für eine Woche, einen Monat oder für ein Jahr angestrebt wird. Je länger der Zeitraum ist, umso mehr Platz wird benötigt und zudem sollte beim Notvorrat anlegen auch berücksichtigt werden, das unter Umständen dieser Raum im Notfall auch als Aufenthalts- und Schlafraum genutzt werden müsste. Zudem sollte beim Notvorrat anlegen berücksichtigt werden, dass der Raum klimatisiert werden sollte, weil es sollte keine hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden sein und es sollten maximal 26 Grad Raumtemperatur herrschen. Es gibt einen Aspekt, welcher bei der Planung beim Notvorrat anlegen für die Genieß- und Haltbarkeit und auch bei der Raumplanung von Interesse wäre. Mit dem Just-in-time-Prinzip ist ein Kompromiss bei der Entscheidung vorhanden einen Notvorrat anlegen zu wollen, indem ein Notvorrat für maximal 14 Tage ausgelegt wird. Mit diesem Prinzip wird eine Mischung aus ein normalen alltäglichen Vorrat und einem Notvorrat generiert. In vielen Haushalten sind kleine Vorratsräume, Schränke oder Regale mit Nahrungsmitteln in größeren Mengen gelagert. Diese Mengen werden einfach vergrößert, um einen Notvorrat von 14 Tagen zu erschaffen. Der Lebensmittelvorrat wird also im normalen Alltag immer wieder etwas verbraucht und nach dem Just-in-time-Prinzip wird der Vorrat regelmäßig insoweit wieder aufgefüllt, damit ein Notvorrat von 14 Tagen erhalten bleibt. Mit diesem Kompromiss wird nur ein geringer Mehraufwand an Platz benötigt und es wird kein anderer Raum benötigt, um einen Notvorrat anlegen zu können.

Welche Nahrungsmittel sind für die Lagerung eines Notvorrats geeignet?

Beim Notvorrat anlegen sollte zu aller erst die verderblichen Lebensmittel komplett ausgeschlossen werden, weil Sie nach einer gewissen Lagerungszeit im Notfall sowieso nicht genießbar sein werden und sie nehmen unnötig Platz weg. Es gibt zwei mögliche Varianten beim Notvorrat anlegen die zur Auswahl stehen und zum einen können Konserven eingelagert und zum anderen gibt es die Alternative mit Gefriertrocknung von Lebensmitteln. Die Konserven sind ewig haltbar, weil das Haltbarkeitsdatum besagt nur wie lange die Lebensmittel mindestens haltbar sein werden und deswegen sind Konserven beim Notvorrat anlegen unverzichtbar. Bei korrekter Lagerung der Konserven bei normaler Raumtemperatur können die Konserven ewig haltbar sein, weil die Nahrung vom Hersteller gekocht wird und direkt luftdicht in die Konserven abgefüllt werden.

Somit sind die Nahrungsmittel über einen langen Zeitraum genießbar. Jedoch das Manko hierbei ist, dass die Vitamine in den Konserven nicht erhalten bleiben. Deswegen kann eigentlich auf die Gefriertrocknung von Lebensmitteln nicht verzichtet werden, weil bei dieser Methode sämtliche Lebensmittel Ihre Vitamine behalten. Im Gegensatz zu den Konserven nehmen die

Notvorrat anlegen

Reis,Nudeln,Kartoffeln

gefriergetrocknenten Lebensmittel weniger Platz weg und können beim Verbrauch durch Zusatz von Wasser in die vorherige Konsistenz oder Ausgangsform wieder reaktiviert werden.

Beim Notvorrat anlegen ist vor allem für die Kinder eine Mischung von Lebensmitteln aus Konserven und auch Gefriertrocknung von Lebensmitteln sehr ratsam. Sie können beim Notvorrat anlegen mit Lebensmittel die gefriergetrocknet sind eine wesentlich Größe Menge platztechnisch in Anspruch nehmen.

Wasser oder doch eine Wasseraufbereitungsmöglichkeit im Notfall

Beim Notvorrat anlegen ist das Element Wasser extrem wichtig und an Platz 1 bei der Planung, um einen Notvorrat anlegen zu wollen, zu setzen. In der Not kann jeder Mensch für eine gewisse Zeit auf Nahrungsmittel verzichten, obwohl es nicht ratsam ist, jedoch ohne Wasser hat der Mensch keine Chance dauerhaft zu überleben. Das Thema Wasseraufbereitung ist beim Notvorrat anlegen ein vielleicht existenzielles Thema, weil die Frage ist, ob der Raum für einen Notvorrat anlegen groß genug ist, um ausreichend Mineralwasser in Flaschen zu lagern. Je länger die Notsituation und der Aufenthalt im Schutzraum dauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass ohne Wasseraufbereitung sehr große Probleme entstehen könnten, die bei fehlendem oder unreinem Wasser zwangsläufig zu Erkrankungen führen kann. Wenn die Wasserversorgung der Wasserwerke zusammenbricht oder wenn durch eine Katastrophe das Trinkwasser ungenießbar wird, dann ist eine Wasseraufbereitung, unabhängig in welchen Größenordnungen diese Aufbereitungsanlage dimensioniert wird, extrem wichtig. Je länger das Wasser gelagert werden muss, desto zwingender wird eine Wasseraufbereitungsanlage mit einer Aktivkohlefilteranlage. Eine Aktivkohlefilteranlage sollte für die Anzahl der Personen und deren täglichen Bedarf an Wasser großzügig ausgerichtet sein, damit beim eventuellen Mehrverbrauch an Wasser keine Wasserverknappung stattfindet.

Notvorrat anlegen unter Berücksichtung der verschiedenen Altersgruppen der Personen

Einen Notvorrat anlegen bedeutet nicht wahllos Lebensmittel einzukaufen und einzulagern, sondern es muss hierbei betrachtet in welchem Alter die betreffenden Personen sind. Bei der Wahl der Lebensmittel sollte eine ausgewogene Auswahl von Lebensmittel ausgewählt werden, weil insbesondere Kinder brauchen für Entwicklung und einen gesunden Wachstum viele BNährstoffe. Ein Nährstoffmangel bei Kindern kann bei einem falsch zusammengestellten Notvorrat zu Problemen in den Notsituationen führen. Zwar benötigen die Kinder weniger Kalorien wie Erwachsene, jedoch ist trotz der Notsituation ein gewisses Mindestmaß an Nahrungsmenge zu beachten, damit kein Mangel entsteht. Bei Erwachsenen kann der Bedarf wesentlich niedriger kalkuliert, weil in einer Notsituation ein wesentlich kleiner Bewegungsradius stattfindet. Im Grunde findet der Tagesablauf in einer Notsituation im Vorratsraum bzw. im erweiterten Schutzraum statt. Es findet also nicht wie im normalen Alltag ein gewisses Maß an Bewegung statt, sondern es beschränkt sich auf das Sitzen oder Liegen im vorgesehenen Raum bei einem Katastrophen- oder Notfall. Deswegen kann bei einem Erwachsenen ein täglicher Bedarf beim Notvorrat von ungefähr 1.300 Kilokalorien (kcal) ausgegangen werden. Es wäre allerdings sinnvoll generell 1.500 Kilokalorien einzuplanen, um eine mögliche Unterversorgung ausschließen zu können. Im normalen Alltag benötigt ein Erwachsener ungefähr 2.100 – 2.300 kcal, sollte jedoch die Person generell mehr als 2.300 kcal pro Tag benötigen, dann muss entsprechend die tägliche Ration beim Anlegen des Notvorrats individuell erhöht werden. Des Weiteren ist eines wichtig, dass in puncto Wasser bzw. Flüssigkeitsmenge pro Tag die normale Menge im Alltag nicht unterschritten wird. Das absolute Minimum bei Kindern und Erwachsenen sollte auf keinen Fall die Menge von 1 Liter pro Tag unterschreiten. Es wäre allerdings ratsam einen Wasserbedarf von 1,5 – 2,0 Liter pro Tag einzukalkulieren, weil je nach Jahreszeit kann durch ein erhöhtes Schweißaufkommen eine höherer Flüssigkeitsbedarf entstehen.